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Ganz im Zeichen der Ökumene auch mit unseren älteren Geschwistern, den Juden, stand die ökumenische Fahrt der Hoffnungskirche sowie der Pfarreiengemeinschaft St. Albert und St. Jakobus nach Worms.

Obwohl die Warteliste sehr lang war, konnten am Ende dank des unermüdlichen Einsatzes von Helmut Prasser, Georg Viering und Erich Stößner alle Angemeldeten mitfahren. Die 54 Teilnehmer aus den drei Gemeinden erlebten einen abwechslungsreichen Tag mit sehr vielen Informationen zur 2000-jährigen Geschichte der Stadt Worms. Schon im Bus wurden nach der Morgenmeditation geschichtliche Hintergrundinformationen gegeben und die Nibelungensage mit ihrem historischen Hintergrund erzählt. So waren die Besucher bestens vorbereitet auf den Stadtrundgang, der zum Kaiserdom St. Peter, zum ältesten erhaltenen jüdischen Friedhof in Europa „Heiliger Sand“, zum Lutherdenkmal und zum Dominikanerkloster St. Paul führte. Nach dem Mittagessen wurden wir von einem Dominikanerpater in St. Paul begrüßt, vereinten uns im ökumenischen Gebet, das von Pfarrer Reinhard Fischer gestaltet wurde und schmetterten, unterstützt von Herrn Viering an der Orgel, Lobeslieder zum Himmel. Im Namen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedankte sich Jürgen Tripp bei den rührigen Organisatoren für den rundherum hervorragend vorbereiteten und durchgeführten ökumenischen Ausflug. Die Skulptur über dem Portal des Kaiserdoms, die einzigartig in der Bilderwelt des Mittelalters ist, könnte für die Gemeinden zu einem Leitmotiv des ökumenischen Miteinanders werden. Die Ecclesia, die Kirche, lächelt, wirkt sympathisch und einladend, weil sie vom Evangelium, dargestellt in einem Tier mit vier Köpfen, den Symbolen der vier Evangelien, bewegt wird. Brigitte Hofstätter

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